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Fortbildungen Seminare

Fortbildung für approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

 

Freitag, 23.11.2018 von 09.00 Uhr bis 18:00 Uhr

im Institut für Psychologische Unfallnachsorge, Mauritiussteinweg 1, 50676 Köln

 

Bedeutung von Bindungs-/Interaktionserfahrungen in der Traumatherapie

-Möglichkeiten der Pessotherapie

 

Monika Jendrny, Psychologische Psychotherapeutin, Institut für Psychologische Unfallnachsorge, Köln

 

Informationen zur Fortbildung

In schwierigen Situationen greifen wir alle auf gespeicherte Bindungs-/ Interaktionserfahrungen zurück. Wir wiederholen damit unbewusst diese Erfahrungen und erleben die alten frustrierenden Szenen in neuem Gewand wieder. Bevor zufriedenstellende Bindung möglich ist, müssen passende Interaktionserfahrungen gemacht werden. Dafür bietet die PBSP (Pesso-Therapie) eine wunderbare Möglichkeit, Interaktionserfahrungen therapeutisch inszeniert in der Vergangenheit bezogen auf eine spezielle Ausgangsszene des Heute zu überschreiben. In dieser praktisch orientierten Veranstaltung erhalten Sie einen theoretischen Überblick der Pesso-Arbeit kombiniert mit therapeutischen Übungen. PBSP - Pesso Boyden System Psychomotor - eine Therapiemethode, die von Albert Pesso und Diane Boyden in den 6oer Jahren entwickelt wurde. Die Interventionen beziehen neben der Sprache auch Mimik, Stimme und Körper des Gegenübers ein. Das Ziel ist es, ausgehend von heutigen belastenden Situationen Verbindungen zu negativen und prägenden Erinnerungen und Bindungs-/Interaktionserfahrungen zu schaffen, welche das Heute auf dem Hintergrund dieser vergangenen Erfahrung verzerren. Es soll eine Rekonsolidierung dieser belastenden oder negativen Erinnerungen entstehen: Dazu werden positive Bindungs-/Interaktionserfahrungen mit idealen erfundenen Bezugspersonen szenisch im Raum gestaltet, die im Kontext einer hypothetischen Vergangenheit im Sinne der Erwartungen des damaligen Kindes gehandelt hätten. Diese positive und als gerecht und richtig erlebte Interaktion im passenden Alter wird im Körper der/des Erwachsenen spürbar. Das von außen sichtbare Erleben ermöglicht eine Erfahrung, die als neue Erinnerung im Körper gespeichert wird. Dadurch wird es der Klientin/dem Klienten möglich, das Heute entzerrt wahrzunehmen und entsprechend zu handeln. Die Fortbildung wird geleitet von Frau Dipl-Psych. Gabriele Höreth, Psychologische Psychotherapeutin, in eigener Praxis tätig als Einzel-, Paar-, und Familientherapeutin. Sie ist international zertifizierte PBSP®Therapeutin und PBSP®Supervisorin nach Albert Pesso. Sowie zertifiziert in tiefenpsychologisch fundierter Körperpsychotherapie. Frau Dipl.-Psych. Höreth ist Dozentin, Lehrtherapeutin und Supervisorin an Ausbildungsinstituten für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in den Bereichen tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie und systemischer Familientherapie.

 

Tagesordnung

 

09:00Begrüßungskaffee
09:30-11:15Einführung und theoretische Grundlagen
11:15-11:30Pause
11:30-12:45Fortsetzung Theorie und praktische Übungen
12:45-13:45Mittagspause
13:45-15:15Fortsetzung Theorie und praktische Übungen
15:15-15:30Kaffeepause
15:30-17:00Fortsetzung Theorie und praktische Übungen
17:00-18:00Abschlussdiskussion

 

Organisatorisches:

 

 

Download Anmeldeformular

 

Das Anmeldeformular bitte ausgefüllt per Post, Fax oder Mail an uns zurück senden.

Aktuelles

 

Unsere nächste Fortbildung für TraumatherapeutInnen zum Thema

 

Bedeutung von Bindungs- /Interaktionserfahrungen in der Traumatherapie

 

findet am 23. November 2018 statt.

 

gartenzimmer

Kontakt

Dipl.-Psych.
Monika Jendrny,
Dipl.-Betriebsw. (FH) Heidrun Schell GbR


Mauritiussteinweg 1
50676 Köln

Telefon: 0221 969 20 39
Telefax: 0221 969 26 77
Email: info@unfallnachsorge.de